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Coronavirus

IVF während der Corona-Krise

Im März 2020 empfiehlt die europäische Gesellschaft für Reproduktionsmedizin Kinderwunsch-Instituten,

  • keine neuen Behandlungen zu beginnen
  • bestehende Behandlungen fortzuführen,
  • wo möglich keinen Embryotransfer mehr durchzuführen, also alle Embryonen, die aus einer hormonellen Stimulation und anschließenden Befruchtung hervorgehen, einzufrieren (man spricht von “freeze all”)

Da für manche Paare etwa aufgrund der Eizellanzahl die “freeze all” Herangehensweise die Schwangerschaftsschancen mindert, bleibt es KinderwunschärztInnen im Einzelfall überlassen, ob ein Embryotransfer auch während der Corona-Krise durchgeführt wird oder nicht.

Die Hintergründe für diese Empfehlung: Zum einen birgt eine COVID-19 Infektion während der Schwangerschaft möglicherweise derzeit noch nicht bekannte Risiken. Zum anderen bestätigen IntensivmedizinerInnen, dass eine COVID-19 Behandlung während der Schwangerschaft zum Absterben des ungeborenen Kindes führen kann.

Wenn du überlegst, auf natürlichem Weg schwanger zu werden oder eine in-vitro-Fertilisation zu beginnen und bzgl. der Risiken unsicher bist, stehen wir dir gerne im Rahmen unseres Coaching-Programms zur Verfügung.